Literarischer Road-Movie-Comic

Lesedauer: 10 Minuten

Neil Gaiman: American Gods ()

Krasser Bildeffekt, oder? Spektakulär, aber irgendwann nervt es und tut in den Augen weh …
Genau so ging es mir mit American Gods, nur dass es nicht die Augen waren, sondern mein Gemüt.
Heftige Bilder, schnelle Szenenwechsel, Mythen zum Leben erweckt wie Blitzeinschläge …
Aber welche Substanz bleibt, wenn man hinter die äußerst effektvolle Inszenierung schaut?

Hemmungen, Sucht und Frust …

Viele Buchblogger schreiben nur über die Bücher, die ihnen wirklich gefallen haben. Absolut verständlich. Leser wollen begeistert und nicht unbedingt gewarnt werden. Außerdem: Eine Rezension zu verfassen, wenn sich die Leselust nicht eingestellt hat, ist ausgesprochen mühselig, es sei denn man gibt sich dem Verriss hin und befreit alle aufgestauten Gefühle durch böse Worte.
Tatsächlich habe ich viel Zeit für American Gods aufgewendet: das Buch gelesen (671 eng bedruckte Seiten), das Hörbuch gehört (24 Stunden!) und alle 26 Folgen der Serie angeschaut (noch mal 25 Stunden) … Warum bin ich nur so zwänglerisch gewissenhaft? – Das ist ja schlimm!
Es hat mich einfach nicht losgelassen, dass American Gods bei einem anspruchsvollen Publikum, das sonst kaum Fantasy lesen dürfte, so gut angekommen ist. Drei renommierte (Fantasy-)Preise für dieses eine Buch – das müsste ein untrügliches Zeugnis für literarische Qualität sein.  Und: Ja, es hat etwas … Deshalb blieb die Hoffnung bis zum Schluss, dass die Begeisterung plötzlich doch noch zuschlägt.
Hat sie aber nicht. Ich war zwischendrin berauscht, wie im Taumel, gebannt wie das berühmte Kaninchen und danach verkatert und angeätzt.
Was ist das für ein hartes Zeug, das einen fast süchtig macht, aber komplett ausgelaugt und total unzufrieden zurücklässt?

Der Stoff

Wie der Stoff selbst aussieht, ist schnell beschrieben: milchig-grau.
Natürlich nicht, aber ähnlich hirn-vernebelnd schon und leider nicht so einfach auf einer geraden Erzähl-Linie abzubilden:

(—- Wie immer: Spoilerwarnung —-)

Shadow, groß und beeindruckend, hat alle Schuld bei einem missglückten Raub auf sich genommen, um seine Frau Laura zu schützen. Gerade als er nach 3 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, verunglückt Laura und Shadow kann nur noch auf der Beerdigung von ihr Abschied nehmen, wo er von der verzweifelten Frau seines besten Freundes erfährt, dass die beiden beim Fremdgehen und gemeinsam gestorben sind.

Nun ist Shadow bereit, das bedrängende Angebot eines Mannes anzunehmen, den er auf dem Flug kennengelernt hat und der mehr über ihn weiß, als er wissen kann, wenn es mit rechten Dingen zugeht. Shadow willigt ein, den mysteriösen Mr. Wednesday als Bodyguard zu begleiten.

In der Nacht vor der Abreise erscheint Laura als lebendige Tote – oder eben tote Wiedergängerin im Hotel, erklärt sich ihrem Mann Shadow und kündigt an, ihn zu beschützen.

Am Morgen machen sich Shadow und sein neuer Arbeitgeber auf den Weg – der Road-Trip beginnt. Sie machen Zwischenstation bei russischen Einwanderern, einstige Götter in ihrer alten Heimat, deren Ruhm einfachsten Verhältnissen gewichen ist. Eine kleine Betrügerei von Wednesday spült Geld in die klamme Reisekasse. Dann wird in dem House on the Rock (gibt es wirklich!) eine Versammlung einberufen: ein Thing der Götter. Wednesday offenbart sich als der Allvater Odin und fordert zum Kampf gegen die neuen Götter wie Kreditkarten, Schnellstraßen, Internet und Fernsehn, die nach seinen Worten die alten Götter töten wollen. Männer erscheinen und Shadow wird von den Agenten Stone und Wood entführt, gedemütigt und verhört – Laura tötet sie.
Auf der Flucht vor dem Geheimdienst findet Shadow in Cairo (eine reale, amerikanische Stadt in Illinois) Unterschlupf bei einem Beerdigungsinstitut, das der ägyptische Gott Ilbis leitet. Er hilf dort aus, bis Wednesday wieder aufkreuzt, und er ihn weiter auf dessen Kampagne für den Krieg gegen die neuen Götter begleitet. Sein Arbeitgeber setzt Shadow zwischenzeitlich in dem (fiktiven) Städchen Lakeside ab. Unter fremdem Namen lebt er sich dort schnell ein und wird von einem älteren Herrn Hinzelmann freudig aufgenommen. Die Idylle trübt, dass einige Kinder spurlos zu verschwinden scheinen. Die plötzlich erscheinende Witwe seines alten Freundes bezichtigt ihn des Mordes an den Agenten und Shadow wird eingesperrt. Dort erlebt er in einer Fernsehshow, wie Wednesday von seinen Feinden ermordet wird. Weggefährten seines toten Arbeitgebers befreien ihn aus der Haft und bringen ihn zur Totenwache, zu er sich bei Arbeitsantritt vertraglich verpflichtet hatte.

Die Totenwache für den nordischen Gott Odin bedeutet, dass Shadow selbst an den Lebensbaum Yggdrasil gefesselt wird und dort neun Tage und neun Nächte ohne Wasser und Nahrung hängt. Halbtot oder vielleicht auch bereits im Jenseits begegnet er Wesen und Göttern und begreift. Als Shadow von Easter zurückgeholt wird, weiß er, was zu tun ist und verhindert die Schlacht zwischen alten und neuen Göttern, die allein den Betrügern Odin und Loki als Nahrung für ihre eigene Lebendigkeit gedient hätte. Alles war von Anfang an von Wednesday alias Odin eingefädelt, selbst schon der missglückte Raub, mit dem alles begann. Laura hilft ihrem Mann und stirbt dabei endgültig.

Er selbst kehrt nach Lakeside zurück und überführt Hinzelmann als Gott (oder Dämon), der sich die verschwundenen Mädchen als Opfer genommen hat. Dann zieht er weiter …

Die Story wirkt nacherzählt verrückt-ausufernd und banal-flach zugleich.

Die ganzen Nebenhandlungen zu dieser Story wuchern übrigens wie Gestrüpp auf dem Weg und machen das Vorankommen unglaublich erlebnisreich, aber ebenso mühsam. Eingestreut werden Einwanderungsgeschichten (Sklaven aus Afrika, Begnadigte aus Irland, Wikinger, Südamerikaner, vorgeschichtliche Stämme aus Asien, etc.), Träume (von Büffelmenschen, Donnervögel u.a.) und Zwischensequenzen, die irgendwo in Amerika spielen und das Schicksal eines Gottes, einer Göttin aufgreifen (Ifrit aus der islamischen Mythologie, Wiskey Jack aus der indianischen Überlieferung, Bilquis/Königin von Saba als Sukubus, etc.).

Niemand ist Amerikaner. (…) Nicht ursprünglich jedenfalls. (133)

Als die Menschen nach Amerika kamen, haben sie uns hierher mitgenommen. Mich und Loki und Thor, Anansi und den Löwengott, die Leprechauns und Curicauns und Banshees, Kubera und Frau Holle und Astraroth … und euch alle. (…) Unsere wahren Gläubigen verstarben und hörten auf zu glauben, und uns blieb nichts anders übrig, als uns – besitzlos und verängstigt – mit dem wenigen durchzuschlagen, was wir an Verehrung und Glauben noch finden konnten.“ (166)

Würdest du glauben, dass alle Götter, die sich die Menschen je ausgedacht haben, immer noch bei uns sind. (445)

Da zieht ein Unwetter auf. (23)

Große Veränderungen stehen bevor … (36)
 
Der Krieg hatte begonnen, doch niemand sah es. Das Unwetter zog auf und niemand bemerkte es. (418)

Und dann krachte der Blitz, der am Himmel erstarrt gewesen war, mti einem schrecklichen Donnerschlag auf den Berg herab, und in der Arena wurde es stockdunkel. (…) Die Götter gingen fort, erst nur ein paar, dann Dutzende und schließlich Hunderte.  (604)

Götter sind groß (…) Aber das Herz ist größer. Denn aus unseren Herzen kommen sie, und dorthin werden sie wieder zurückehren …“ (470)

Göttermigration nach USA wird zum Fantasy

Die Grundidee ist so faszinierend wie aktuell. Was passiert mit den traditionellen Mythen und Göttern, deren Vorstellungen in den Köpfen von Einwanderer weiterleben, wenn sie im Schmelztiegel der Vielvölkernation USA zusammentreffen. Bleiben sie, verändern sie sich, verlieren sie an Bedeutung und Kraft? Afrika, Südamerika, Asien, Europa  … Protestanten, Katholiken, Muslime, Natur- und Geist-Religionen …  Was bedeutet dieser ethnische und religiöse Multilateralismus für das Land und sein Selbstverständnis. Über zwei Jahrhunderte hinweg bis heute waren immer rund ein Fünftel der im Lande lebenden Menschen dort nicht geboren – ein Dauereinwanderungsland. Das ist einmalig und faszinierend.

In American Gods sind die Götter lebendig, nähren sich aus Verehrung und Opfer ihrer Gläubigen, sind unter uns, wie sie es schon immer waren.  Doch in dem Schmelztiegel der Kulturen geraten die alten Götter der Einwanderer nach Amerika schnell in Vergessenheit, verlieren ihren Glanz und müssen ein bescheidenes Dasein fristen, während neue Götter der „Kreditkarten“, des „Internets“ und des „Fernsehens“ (167) an Macht gewonnen haben und sich in dem dicken Jungen und Mister World materialisieren. Weil die alten Götter aufbegehren, sollen sie endgültig abgeschafft und umgebracht werden. Eine große Schlacht auf dem Götterhügel steht bevor und droht, sich wie ein katastrophales Unwetter in einem blutigen Gemetzel zu entladen.

Dieses Setting stellt den Roman in die Genre-Ecke Mystery oder Fantasy

Aber genau die Inkarnation von Göttern in realen Figuren wirkt in dieser Art auf mich fast plump allegorisierend und aufgesetzt. Sollen sie für das Denken und den Glauben der jeweiligen Einwanderer bzw. für die moderne Verwandlung stehen?
Dass Internet und Fernsehen uns vereinnahmen und unendlich viel Zeit auf ihren Altären geopfert wird, ist eine banale Tatsache, für die man kein Buch lesen muss. Und warum sind die Hauptakteure für die alten Götter Odin und Loki, obwohl die Wikinger nun gerade nicht zu den Stämmen gehören, die Amerika besiedelt haben (auch wenn sich die Angelsachsen das gerne so vorstellen)?
Tatsächlich ist Neil Gaiman in Südengland geboren und erst 1992, also grob 10 Jahre vor seinem Roman in die Staaten gezogen. Es ist also so etwas wie eine „Ich bin selbst Migrant und entdecke dieses neue Land“-Geschichte …

Nordische Mythologie als Interpretationsraster

„Mr. Englishman Gaiman, warum schreiben Sie einen US-Roadmovie? Fehlen Ihnen nicht die eigenen, tiefen Wurzeln für ein fundiertes Gefühl, was den amerikanischen Flickenteppich des Selbstverständisses ausmacht?“, frage ich.
„(…) viele der Schlüssel, die ich verwendet habe, um Amerika aufzuschließen, sind germanischen Ursprungs“  (8), erklärt Gaiman.
Das ist ja nicht zu übersehen. Nur: Warum sollte gerade dieser Blickpunkt etwas von der amerikanischen Gesellschaft verraten? – Weil die Götter wie „Ideen sind“ (83), die nicht sterben können und in anderen „Gestalten“ für immer bestehen bleiben (vgl. S. 83)?
Es wirkt sehr rechtfertigend, wenn der Autor seinen Schlüssel erklären muss. Künstlerische Freiheit bleibt immer unbenommen. Nur aufgeschlossen hat dieser Schlüssel für mein Amerikabild relativ wenig, meinen Einblick in die Seele der USA kaum vertieft. Und das ist schade, denn gerade die kurzen Zwischengeschichten über Einzelschicksale von Einwandern waren ergreifend und enthüllend – Neil Gaiman ist ja ein Meister -, aber eben nur Beiwerk zu den großen Göttergeschichten. Und die handelten von ägyptischer und nordischer Mythologie, ein wenig von Vodoo aus Afrika wie auch Mystik des Islams und nur in Miniauftritten von den Ureinwohnern Amerikas. Das ist seltsam eklektizistisch und nicht im Geringsten repräsentativ für die große Zahl an Einwanderern aus Europa, Asien und Südamerika. Und deshalb kann es m.E. auch gar nicht in den Kern dessen vorstoßen, was Amerika in seinem Selbstverständnis ausmacht.

Exzentrik-Effekt

„Ich wollte ein dickes, merkwürdiges, ausschweifendes Buch schreiben, und das tat ich auch. Ich wollte ein Buch schreiben, das jene Seite von Amerika zeigte, die mich begeisterte und von denen ich besessen war (…)“, schreibt Neil Gaiman selbst in der Einleitung. Wenn das sein Ziel war, hat er es in dieser subjektiven Perspektive sicher erreicht und das Anliegen an sich gereicht einem Schriftsteller zur Ehre. Gefallen muss das Ergebnis deshalb noch lange nicht jedem.

War es vielleicht nicht nur leidenschaftliche Exzentrik, sondern auch ein bisschen Effekthascherei, die den Autor antrieb? Denn der permanente Tabubruch ist nicht zu übersehen. Leichensezierungen, tödlich endender Sex, brutale Gewalt und Erniedrigung, derbste Gossensprache u.v.m. – keine Ahnung, was diese Elemente zum Gesamten beigetragen, außer dass sie das Adrenalin aufpeitschen. Manches ist noch nicht einmal originär, wie etwa das Penisstück im Mund der toten Frau von Shadow – das kennen wir aus John Irvings Garp.
Sucht man nach der tieferen Ebene oder gar einer zweiten Interpretationsschicht – dann erschließt sich mir eine solche nur ziemlich schwer. Angebote gibt es wie Billigware aus dem Supermarktregal in jedem Abschnitt: Absurde, groteske und sinnige Sätze finden sich im Übermaß. Man sucht wie im Taumel nach mehr und ich bin mir sicher, dass man etwas finden wird. Intentional – also raffiniert aufgebaut und verschachtelt – wirkt es nicht. Dagegen bietet es effektvolle „Leerstellen“ (wie man es in der Literaturwissenschaft nennt), in die man etwas und vieles hineininterpretieren kann. Natürlich lässt sich das als poetisch werten, ist es aber nicht für jeden.

Der Schatten-Gott aus dem Comic-Universum

Shadow, die Hauptperson, spielt in der Romanhandlung seinen Charakter wie eine Nebenrolle, ist treu und ehrlich, trotz krimineller Vergangenheit, aber auch ein wenig einfältig. Er ist ein Hüne und verkehrt wie selbstverständlich mit Göttern, obwohl ihm von allen ständig sein einfacher Geist vorgehalten wird. Und dennoch gelingt es gerade ihm und nur ihm, den Krieg der Götter Amerikas zu verhindern. Er ist der eigentliche amerikanische Held. Hätte in der Verfilmung der Schauspieler von Captain America diese Rolle eingenommen, so wäre das mehr als passend gewesen.
Und so schließt sich der Kreis. Neil Gaimans erste Karriere als Comic-Autor (für den Text) findet in American Gods eine literarische Fortsetzung.
Comics mag ich zwar sehr, aber eben nur gezeichnet. In literarischen Werken muss der geistige Pinselstrich schon etwas mehr bieten. Geschriebene Comic-Strips schätze ich nicht.

Fazit

Ein solch reiches Werk wie American Gods muss man erst mal erschaffen können und ich zolle an dieser Stelle ausdrücklich meinen höchsten Respekt. Und trotzdem hat es mich persönlich nicht bereichert, sondern zur heftigen Kritik gereizt. Aber auch diese ausführliche Auseinandersetzung ist eine Form der höchsten Würdigung, selbst wenn es ganz anders klingt.

Vielleicht macht es die eigene Lesebiographie als Fantasy-Vielleser aus, dass mir und vielleicht auch anderen mit diesem Hintergrund ein vergleichbares Setting grundsätzlich vertraut ist und die manchmal absurd wirkenden Götter nicht zu faszinieren verstanden. Dagegen sind die plakativen, derben und effekthascherischen Elemente für mich stärker als solche spürbar. Für Freaks und Splatter-Freunde mag es ein ausgemachter Spaß sein. Für etwas mehr literarisch Interessierte wie mich wirkte es wie ein Cocktail mit hartem Stoff, der nur zu genießen ist, wenn man das Zeug gewohnt ist und dem hemmungslosen Rausch der Gedanken in Gestalt zügelloser Phantasie nicht abgeneigt ist. Eine Droge für buchlesende Adrenalin-Junkies, aufgeladen mit heftiger Bedeutung, ohne dies ein- oder aufzulösen.
Jede Menge Mythen werden aufgegriffen wie zufällige Begegnungen auf einem Road-Trip, aber sie wirken ohne eine spürbare Verbindung zum heutigen Amerika. Eine philosophische oder gar psychologische Dimensionen kann ich nur in sehr kleinen Ansätzen entdecken. Ehrlich gesagt halte ich das ganz für eine stimulierende Inszenierung, die natürlich ähnlich wie bei der Serie großartig umgesetzt ist, einen aber, inhaltsleer wie sie ist, total unbefriedigt zurücklässt. Ein cooler Trickbetrug – Odins Spiel.

Meine Neil Gaimann Lese-Ära ist nach American Gods und Der Ocean am Ende der Straße für längere Zeit beendet. Ich wollte ihn gelesen haben und das ist nun geschehen.
Und Du? Hat es dich eher angeregt oder abschreckt?

Die Ausgaben:

Die erste Fassung von American Gods erschien 2001 (deutsch 2005). Ein „director´s cut“ des Autors selbst ist um 12.000 Zeichen länger und in einer Ausgabe 2010 erschienen, im Eichborn 2015 auf deutsch (neu übersetzt).
Obwohl nicht in der Quellenangabe genannt (!) beruht die aktuelle Audible-Fassung (2015) auch auf dem Directors Cut.

Neil Gaiman: American Gods. Director´s Cut, Eichhorn 2015 , übersetzt von Hannes Riffel, 672 Seiten.


Hintergrundinfos

… gibt es bei einem so berühmten Werk unendlich viele und Wikipedia bietet in diesem Fall einen guten Überblick. Total interessant ist übrignes die Frühgeschichte und Besiedlung Amerikas und welche neuen Erkenntnisse sich hier immer wieder ergeben.

Andere Rezensionen

Begeisterte Fürsprecher des Romans und der Serie gibt es zahlreiche. Aber auch sehr klare Absagen an den Roman. Moderate Stimmen dagegen sind recht selten. Es scheint also ein Buch der Kategorie „da scheiden sich die Geister“ zu sein.
 


Das Leben ist leider nicht so gebaut wie ein guter, altmodischer Roman. Vielmehr endet es, wenn sich diejenigen, die sich erschöpfen sollen, erschöpft haben. Alles, was bleibt, ist die Erinnerung.“ (332)

„Verwechsle niemals Konfessionen oder Glauben – irgendeiner Art – mit etwas, das auch nur entfernt intellektuell ist. „(55)

„Vielleicht muss es im Leben eines Schriftstellers diesen Augenblick geben, in dem ein anderer Schriftsteller beschuldigt wird, seinen Beruf verfehlt zu haben.“ (201)

John Irving, Garp und wie der die Welt sah, roro 1982 (engl. 1978).

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