Die Zukunft liegt so nah …

Lesedauer: 10 Minuten

SciFi (1): Zwei Zukunfts-Romane mit Gegenwartsbezug ()

Vor dem Jahr 2000, als fantastische Geschichten noch ein kleiner Nebenschauplatz auf dem großen Tummelplatz der Literatur waren und man in Deutschland fast nur das Ehepaar Hohlbein (Heike und Wolfgang) kannte, habe auch ich noch einiges an Science Fiction gelesen.
Heutige Fantasy-Größen wie George R.R.Martin und Andreas Eschbach schrieben damals im Gerne Science Fiction (Dying of the Light, 1977/88; Die Haarteppichknüpfer, 1995, Solar Station, 1996). Auch berühmte Thriller Autoren wie Michael Crichton (Sphere, 1987; Jurassic Park, 1990) oder Dan Simmons (Hyperiongesänge, 1989 ff.) mischten fröhlich mit und nicht enden wollende Anthologiereihen voll von Kurzgeschichten aus der fernen Zukunft (Isaak Asimovs Science Fiction Magazin) erfreuten sich großer Beliebtheit.
Lange ist es her. Heute fristet SciFi in der Literatur eher eine Nischendasein – gefühlt war das Genre damals viel populärer, aber ich habe keine Zahlen gefunden. Von allen Romanen (Belletristik) sind derzeit nur ca. 2 % aus diesem Genre, das somit weniger als 1 %  des gesamten Buchmarktes ausmacht.

Trotzdem passiert hier Spannendes. Die Nische ist angefüllt wie die Men-in-Black-Murmeln mit galaktischen Welten.
Neben typischen Space Operas wie Dune, Starship Troopers, Star Wars und Saga of the Seven Suns, die irgendwo da draußen in einem technisch hochentwickelten Universum spielen (und oft ziemlich Militär lastig sind), bleiben viele der Science Fiction Romane der guten alten Erde verhaftet und spinnen aktuelle Tendenzen weiter in eine Zukunft, die sich oft dystopisch (griech. für schlechter Ort) zeigt. Mit Neuromancer (1984, dt. 1987) wurde diese dunkle Variante des Genres (auch Cyberpunk genannt) von William Gibson in den 80ger Jahren geprägt und von Autoren wie Tad Williams (Otherland) u.a. weiter entfaltet. Meistens ist die technische Vernetzung bis hin zur neuronalen Direktverbindung ins menschliche Gehirn ein ebenso zentrales Element wie künstliche Intelligenz.

Zwei sehr prägnante Werke aus dieser Richtung habe ich mir als Lektüre gewählt, um sie euch in ihrer Unterschiedlichkeit vorzustellen. Kris Brynns The Shelter erhielt als bester deutscher Debütroman 2018 den Seraph in 2019, während Ready Player One von Ernest Cline bereits vor seiner Veröffentlichung im Jahr 2010 (USA) das Interesse von Hollywood weckte und schließlich von niemand geringerem als Steven Spielberg 2018 in einen Blockbuster verwandelt wurde.

Beitrag Ernst Cline und Kris Brynn
Zukunftsweisende Werke früherer Sciene Fiction (G.R.R. Martin, Andreas Eschbach, William Gibson, Michael Crichton, etc.)

Wenn die Gegenwart die Zukunft überholt

Dass die Realität mal eben ihre düstere Zukunftsvision aus dem Jahr 2018 challenged, hätte die Stuttgarter Autorin Regine Bott alias Kris Brynn sicher niemals erwartet. Aber es ist passiert. Das in The Shelter beschriebene London wurde von einem tödlichen Virus heimgesucht, der die Hälfte der Einwohner Englands hinwegraffte. Alle Infizierten verfrachtete man in eine separate Zone, die hermetisch abgeriegelt ist und nur notdürftig versorgt wird: das Habitat Miseria. Die Pharmaindustrie scheint die Politik zu dominieren. Wer überlebt hat, trägt ein medizinisches Armband. Sollte es auf bestimmte Merkmale anschlagen, ist man als „Runner“ gebrandmarkt und wird sofort von militärischen Einheiten gejagt und im Habitat weggeschlossen.
„Wie Mediziner damals noch Diskussionen führten, ob man alle bioethischen Bedenken über den Haufen werfen und (…) Zwangsimpfungen vorschreiben dürfe (…). Als diese Fragen geklärt waren (…), hatte sich die Hälfte des Staates England bereits infiziert, siechte unheilbar dahin oder war schon tot“ (15). Eine derartige Mortalität haben wir zum Glück nicht erlebt. Dafür hat sich gezeigt, dass die dramatisch schnelle Ausbreitung eines Virus über die ganze Welt kaum zu verhindern ist. Im Roman ist nur der Inselstaat innerhalb von Europa betroffen – ein Szenario, das nach den Erfahrungen der jüngsten Pandemie inzwischen als unrealistisch erscheinen dürfte.

Ein Retter für die Menschheit

Die Ausgangssituation in The Shelter ist, wie wir gesehen haben, brandaktuell (wenn auch fast von der Gegenwart überholt), liefert aber nur den Handlungsrahmen für ein viel kleineres Bühnenbild: das Leben im Habitat.
Rick, unser Ich-Erzähler, wird in eine Behörde versetzt, die für die Runner zuständig ist. Bereits am ersten Tag deklariert das System ihn selbst zum Erkrankten. Er muss fliehen, doch seltsamerweise hilft ihm ein altes Adroidenmodell und führt ihn genau dorthin, wo er sowieso gelandet wäre: ins Habitat. Er wird „gebraucht“ (49), prophezeit der Androide kryptisch. Nichts ist, wie Rick es erwartet hat. Die Menschen in dieser gigantisch überkuppelten Todeszone sind gesund, haben nach schwersten Verlusten ein Gegenmittel gefunden, leben in einer Gesellschaft, in der jeder seinen festen Platz einnimmt, arbeitsteilig und gemäß den Aufgaben der Versorgung (Bäcker, Bauer, etc.). Es gibt Wald und Wiesen – etwas, das Rick aus dem Outerrim in London gar nicht mehr kannte. Alles wirkt wie ein perfektes Idyll.
Er trifft sogar auf seine vor Jahren deportierte und tot geglaubte Frau, die seine Flucht eingeleitet hat. Sophie gehört einem Rat an, der mithilfe einer kleinen Gruppe von upgegradeten  Druiden die Welt im Habitat zu organisieren scheint. Ihr Oberhaupt, Prospero, hat der Gemeinde von Überlebenden Zeremonien verordnet und neue Namen aus Shakespeare-Dramen gegeben. Doch der kritische Rick glaubt nicht, dass positive Utopien Realitität werden können. Er soll recht behalten. Ein unerklärlicher Todesfall – schon bröckelt die schöne Fassade, die Herrschaft des Rates offenbart sich als Tyrannei und Überwachungsstaat. Zudem ist die Versorgung lückenhaft, das ganze System brüchig. Auch der Impfstoff, der vor dem Virus schützt, ist zur Neige gegangen. Und das ist auch der Grund, warum Rick „gebraucht“ wird (mehr kann ich nicht verraten!).
Wieder sind es ein paar der Druiden, die ihre Schaltkreise offenbar zu freiheitsliebenden Individuen abgegradet haben, die Rick bei seiner Flucht aus dem Habitat helfen, das plötzlich für ihn zu einer tödlichen Falle zu werden droht. Denn hinter allem steckt der große Plan eines Mannes, dessen Namen shakespearesches Omen (Prospero) ist – der ehemalige Pharmakonzernchef strebt nach seiner alten Macht (das ist zwar gespoilert, wird aber im Buch leider auch schon in der Mitte verraten!).

Glaubwürdigkeit eines Gedankenexperiments

Ein Science Fiction lebt davon, wie stimmig die futuristische Szenerie wirkt. Anders als bei Krimis oder Gegenwartsliteratur, die beschreiben, was ist, kommt es hier auf eine gut untermauerte gesellschaftliche Konstruktion und technische Plausibilität des Zukunftsentwurfs an. In beiden Punkten ruckelt The Shelter, so dass bei mir kein scharf konstruiertes Bild entstanden ist.

Innerhalb kürzester Zeit nach dem Pandemiefall soll die gigantische Kuppel des Habitats in London errichtet worden sein, die zudem nach nur wenigen Jahren Wald, Wiese und ursprüngliche Natur beherbergt und in der verschiedene Wetterlagen herrschen. Wie sollte das funktionieren? Die Isolierten und dem Tod Geweihten entwickeln ohne technische Möglichkeiten einen Impfstoff, den die restliche Welt nicht herstellen kann? Androiden mit einer Software, die schlechter wirkt als bereits heute mögliche künstliche Intelligenzen, können durch „Upgrades“ innerhalb des Habitats zu hypermenschlichen Wesen avancieren, obwohl das im Rest der Welt nicht geschah? Alles sehr schwer vorstellbar …

Als technisch versierte/ wissenschaftliche SciFi darf man The Shelter nicht lesen, denn als solche ist es nicht geschrieben. Eher als spekulative Literatur. Kris Brynn experimentiert mit utopischen Entwürfen, lässt das berühmte Werk „Erewhon“ von Samuel Buttler im Habitat auftauchen, einen Klassiker der utopischen Literatur. Und der Erzähler selbst reflektiert ironisch, dass sich alles wie in einer schlechten Theateraufführung anfühlt. Das Habitat ist ein Stunde-Null-Projekt. Wie entwickelt sich eine isolierte Gesellschaft, wenn sie nach einer Katastrophe neu anfängt? Wie gestalten sich dann Menschlichkeit und Miteinander? – Kris Brynn bietet eine dystopische Version, die Ansätze zum absurden Theater aufweist: Wieder setzen sich einzelne Mächtige als Heilsbringer durch, verfügen inhaltslose Rituale und missbrauchen andere. Es ist grotesk, dass ein Ex-Pharmachef Natur und Sinn inszeniert und doch nur wieder das Alte will …

Betrachtet man The Shelter (engl. für Schutz/ Schutzraum = Habitat) als „Stück im Stück“ (152), sitzt man im Theater in vorderster Reihe, wird geistreich in den Monologen des Hauptdarstellers über menschelnde KIs und utopischen Irrsinn unterhalten, von philosophisch handelnden Androiden überrascht, wie auch durch Action und eine saloppe Sprache in eine spannende Bühnen-Dramaturgie verwickelt. Eine Erkenntnis bleibt auf dem Gang nach Hause: Das Leben ist absurd. Auch in der Zukunft. Und wer weiß, vielleicht ist ja alles doch nur eine von Maschinen gesteuerte Simulation, in der wir irgendwie drinhängen …

[Anmerkung: Eine Rüge an beBEYOND (Bastei Lübbe) kann ich nicht ganz unterlassen: Die Druckausgabe ist miserabel (Cover blass, mehrere Seiten mit verkleinertem Schriftbild, Sonderzeichen kryptisch verschluckt) – aber das Label ist ja auch als eBook ausgelegt und nicht für den Druck. Selbst schuld – ich hätte es ja auch digital lesen können.]

Beitrag Ernst Cline
Der gute alte ATARI 2600 war die Spielkonsole der 80er Jahre und ist ein wichtiger Teil der Retro-Kultur in "Ready Player One"

Gaming Pop-Kultur

Ready Player One ist eigentlich ein Nerdbook.
Über 500 Seiten hinweg zocken wir uns an der Seite von Parzival durch die OASIS, einer gigantischen Virtual Reality, in der fast alle Menschen des Jahres 2045 ihre Zeit verbringen. Das wirkliche Leben ist zu unattraktiv, weil arm und elend. Es dient fast nur noch der Grundversorgung. Parzival heißt mit echtem Namen Wade, wurde von seiner Mutter bereits im Krippenalter dem Erziehungsprogramm der Oasis überlassen, ist heute Waise, 18 Jahre alt und lebt wie die meisten in einer Slum-artigen Siedlung aus aufgestapelten Containern.
Zu einem Gaming-Spektakel und einem Virtual Reality Trip wird die Geschichte von Wade, weil der Gründer und Chef des Unternehmens hinter der OASIS stirbt und sein gesamtes Vermögen demjenigen verspricht, der seine skurrilen Rätsel zu lösen vermag und zu dem großen Easter Egg vordringt, das bestens versteckt ist. Nicht die Kultur seiner Zeit diente dem begnadeten Programmierer als Hintergrund bei seiner Ostereiersuche, sondern die Anfänge des Computerzeitalters mit ihren Video-Spiel-Konsolen und Kult-Filmen wie Star Wars und Ritter der Kokosnuss. Wade, alias Parzival, bricht auf, um den heiligen Gral zu finden, löst nach vielen Jahren das erste Rätsel und wird weltberühmt. Dann beginnen die Schwierigkeiten. Eine mächtige Firma versucht ihn anzuwerben und umzubringen. Andere Konkurrenten ziehen an ihm vorbei. Doch er findet auch Freunde und Verbündete, mit denen der dem großen Ziel immer näher kommt.
Und warum ist Ready Player One für ein breiteres Publikum interessant, obwohl es auf Gaming-Nerds mit Retro-Spleen zugeschnitten scheint?

Virtuelle Realität als große Quest

Man muss weder 80er-Jahre-Fan noch Zocker sein, um die Inszenierung der OASIS-Welt als ein riesiges Fantasy-Science-Fiction-Abenteuer zu mögen. Die Beschreibung von technischen Details (Einloggen, Passwörter, Eigenschaften von Artefakten) und all die Retro-Kult Fakten sind schlicht Teil der Erkundung einer ganz eigenen Welt, die in der OASIS in virtueller Echtheit mit Händen zu greifen ist. Die populäre Essenz der 80ger Jahre wird in der Computersimulation angereichert mit den unendlichen Möglichkeiten einer VR ohne die Gesetze der Wirklichkeits-Schwerkraft und fesselt das Vorstellungsvermögen der Leser:innen auf die gleiche Weise wie ein Weltraumabenteuer oder eine Fantasy Quest in ein unbekanntes Land.
Anders als in dem berühmten VR-Entwurf OTHERLAND von Tad Williams ist die OASIS harmlos und sehr nahe an dem, was bereits heute möglich ist. Keine neuronale Verlinkung, nur gute VR-Brille, Laufbänder und Anzüge, die das Echtheitsgefühl verstärken. Wer in der OASIS stirbt verliert Level und Ausrüstung, ganz wie bei MMORPGs unserer Tage, die sogar z.T. noch komplexer sind. Es fällt leicht, sich in diese Szenerie hineinzuversetzen und Ernest Cline macht sie mit seiner Verliebtheit in alle Details und Aspekte, die uns sein Wane erläutert, wirklich erlebbar. Das sind gute Gründe, warum das Buch vielen gefallen hat.

Ostereiersuche in der Retrowelt

Mich haben die permanenten Anspielungen und Erläuterungen genervt, obwohl ich als Kind der 80er manches davon kannte, das meiste aber eben nicht. Ein Anhang mit Erklärungen zum Nachschlagen wäre hilfreich gewesen. Das hätte den Text entlastet und manchmal auch das sinnlose Rumrätseln.
Ich blieb z.B. bei „IOI“ hängen, dem Namen der Konkurrenzfirma. Obwohl „101“ in der Computersprache (binär) „5“ bedeutet, werden die Mitarbeiter der IOI „Secher“ genannt. Meine mühevolle Recherche ergab, dass dies eine Referenz an den versteckten Raum 101 in George Orwells 1984 (!) sein könnte, in dem Dissidenten gebrochen werden. Schön. Dann bedeutet „Secher“ wohl einfach, dass die Personalnummern der Mitarbeiter mit einer 6 beginnen und womöglich sechsstellig sind … Bedeutungslos. Müßig. Man läuft ins Leere, wie ja auch die riesige Gemeinschaft der Jäger in der OASIS über Jahre im Dunklen fischte, bevor die z.T. recht banalen Auflösungen für alle verständlich wurden. 
Ich muss also zugeben, dass sich die Ostereiersuche trotz und auch wegen der falschen Fährten wie in einem guten Krimi als perfektes Puzzle zu einem enträtselten Ganzen fügt. Das ist der einmalige Clou und auch die logische Erklärung, warum Teil 2 (Ready Player Two, 2020/ dt. 2021)  nicht mehr an die Spannung und den Erfolg anknüpfen konnte.

Die Schattenseite der Faszination

Als Entwurf einer möglichen und nahen Zukunft taugt aber auch Ready Player One nicht. Die Tragik des bitteren Lebens in 2045 ist durch die sarkastische Erwähnung von „Killervirus“, „Atompilz“ (7) und den kurzen Erinnerungen an Highschoolmobbing nicht spürbar. Der Fokus liegt ausschließlich auf der Spielergemeinschaft und ihren virtuellen Abenteuern, technisch mitunter fast hinter dem heutigen Stand (zumindest nicht genial weiterentwickelt). Und deshalb wirkt das Ende in seiner Pathetik banal und moralisch: „So furchteinflößend und schmerzhaft die Realität auch sein kann, sie ist der einzige Ort, an dem man wahres Glück finden kann“ (528). Kein Wunder, dass im Film, der übrigens die Retro- in Disneykultur verwandelt, dieser Aspekt weiter verschärft wird. In der letzten Szene lässt Wade als Besitzer der OASIS den Zugang für alle zwei Tage in der Woche abschalten, damit die „Leute“ „mehr Zeit in der Realität“ verbringen.
Bei aller Faszination des Autors für die World of Games ist er am Ende doch ein moralisierender Schriftsteller, der zu weniger Spielen und mehr Leben rät? Nach 5oo Seiten Zocken, die wir als spannende Realität erleben haben? Mit Verlaub. Das ist peinlich. Ein unwürdiges Ende, das dem Lesenden das Urteil nicht selbst überlässt.

Beitrag Ernst Cline und Kris Brynn

Near Future

Als Near Future Romane, die mögliche Zukunftsentwicklung realistisch beschreiben, würden beide Werke nicht beeindrucken, aber das wollen sie auch nicht sein – hoffe ich jedenfalls.
The Schelter gibt sich wie ein cooler SciFi mit rüder Sprache und typischen Actionszenen, durchbricht diese genretypischen Elemente durch innere Monologe und absurde Inszenierungen, so dass das Buch einem modern adaptierten Shakespeare-Drama gleicht. Für mich war das eine interessante Mischung, die sich aber nicht perfekt zu einem Ganzen zusammengefügt hat.  
Ready Player One ist ein popkornunterhaltsames VR-Adventure über die Gaming World der 80er, das es mit seinen Referenzen und Anspielungen ein wenig übertreibt, aber eine spannede Ostereisuche in der digitalen Welt bietet. Ohne das medienkritische Ende wäre es noch besser.

 

KRIS BRYN: The Shelter. Zukunft ohne Hoffnung, beBEYOND 2018, 326 Seiten
ERNEST CLINE: Ready Player One, Fischer TOR 2017, 538 Seiten

 

„Du wirst gebraucht, Rick.” (49)

„In dem Moment wünschte ich, ich wäre tatsächlich Teil eines Shakespeare-Stücks.” (165)

„Meiner bescheidenen Meinung nach besteht das größte Talent der Menschheit sowieso nur in der Umwandlung von Sauerstoff in Kohlenstoff beim Ausatmen.” (188)

„Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen wieder frei entscheiden können. Wir werden helfen, dass niemand mehr elendiglich an dieser Pestilenz verrecken muss. Nie mehr. (…) Wir bringen die Regierung dazu, das Habitat als eigenen Staat anzuerkennen und ihm bei der Demokratisierung zu helfen.” (283)

KRIS BRYN: The Shelter. Zukunft ohne Hoffnung, beBEYOND 2018.


„Dann begann die Jagd auf Hallidays Easter Egg. Ich glaube, das hat mich gerettet. Plötzlich hatte ich etwas, für das ich mich begeistern konnte, einen Traum, dem ich nachjagen konnte” (S. 31)“

“In einem Haus, ganz öd und leer,
der Captain den Schlüssel aus der Jade versteckt.
Doch in die Pfeife bläst nur der,
die die Trophäen hat entdeckt.” (S. 191)“

„Ich hatte das Ende erreicht. Das war’s. Hallidays Easter Egg musste hier irgendwo in diesem Raum versteck sein.“ (521)

ERNEST CLINE: Ready Player One, Fischer TOR 2017.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.