Fantasy - spannend, unterhaltsam und geistreich

Widerspricht sich das nicht eigentlich?

Ich finde nicht! Deshalb schreibe ich hier im Blog über Fantasy-Literatur und stelle euch zudem mein neues Buch vor. 

Keine Frage: Wer zu Fantasy greift, will gut unterhalten werden und in eine eigene Welt abtauchen. Braucht es dafür aber mittelalterliche Herrschaftsverhältnisse nebst einem Setting aus völlig überholten Moralvorstellungen? Machen derbe Dialoge, kampfwütige Orks und schnelle Action ein Buch bereits zu einem fantastischen Lesevergnügen?
Sicher nicht.

Welche literarischen Qualitäten sich im Fantasy-Genre finden lassen und wie sich die Phantastik in der Belletristik entwickelt, will ich in den Blogbeiträgen vorstellen und diskutieren.

Und ich habe mich meinen eigenen Ansprüchen gestellt und einen Roman verfasst, der mit vielen Fantasy-Elementen aufwarten kann und geistreiche Unterhaltung bietet. Magst du mehr darüber erfahren? Dann urteile selbst: Schnupper rein in die Leseproben oder werde TestleserIn.

Die neuesten Artikel über Fantasy-Literatur

Die Zahlen sind erschreckend. Das Lesen ist auch in Pandemiezeiten weiter am schwinden, während die Streamingdienste ihre Abos verdoppeln und die Nutzung verdreifachen konnten. Was bedeutet diese Entwicklung für die Lesekultur in diesem Land? Ein paar Bedenklichkeiten und Fragen ...

Jim Butcher, Kevin Hearne und Benedict Jacka
Dass Jim Butcher und Kevin Hearne vielegelesene Meister ihres Genres sind, ist weithin bekannt, und ihr kleiner Bruder, Benedict Jacka reiht sich gut ein. Bei aller Unterschiedlichkeit führen sie jeweils eine Spielart des Urban Fantasy vor.

Was wenn ... Fantasy anders ist, als wir denken? V.E. Schwab, die junge amerikanische Bestseller-Autorin legt mit „The invisible Life of Addie LaRue“ einen ambitionierten Roman vor und hat sich hohe Ziele gesteckt, wie ich aus anderen Äußerungen lese. Ein Pakt mit dem Teufel gar, um Großes zu erreichen?

Zwischendurchgelesen: Martha Sophie Marcus - Die Bogeschützin Mit einem Einsiedler im Wald aufgewachsen lernt Hedwig das Bogeschießen besser als die weiblichen Tugenden und braucht beides, um in Gesellschaft des 15. Jhds zu bestehen.

Zoe S. Rosary: Naturgewalten. Die Tochter der Elemente Der Roman der sympathischen Autorin war eine ganz neue Fantasy-Lesererfahrung für mich. Die Geschichte kommt mit wenig Handlung aus und bietet zugleich eine Dichte der Gefühle, die ich bisher nicht kannte.

Zwischendurchgelesen: Kiara Kern: fremdgefabelt Äußerst phantasievoll und vertrackt, aber immer unwartet bunt erzählt Tinka Braun die Erlebnisse ihre Kaffegäste weiter bis zu einem neuen Ende ... Und das verändert alles!

Marah Woolf: Mond Silber Licht, MondLichtSaga Die Ankündigung der Verfilumg von Marah Woolfs Romantasy "Mond Silber Licht" durch Netflix hat mich zur einer Re-Lektüre veranlasst. Leider mit dem gleichen negativen Befund.

NEIL GAIMAN: American Gods.
Director´s Cut
Heftige Bilder, schnelle Szenenwechsel, Mythen zum Leben erweckt wie Blitzeinschläge … Aber welche Substanz bleibt, wenn man hinter die äußerst effektvolle Inszenierung schaut?

JENNIFER RARDIN: Ein Vampir ist nicht genug. Ein Jaz-Parks-Roman Vampirromane gab es in der Hochphase dieses Genres (2005 bis 2015) in jeder Variante. Die Reihe um die Heldin Jaz Parks kommt auf den ersten Blick als actiongeladener Agententhriller daher, ist allerdings ziemlich abgefahren - fantasylike in jedem Fall, aber auch esoterisch.

Cassandra Clare: City of Bones. Chroniken der Unterwelt Buch Eins ACHTUNG – mein Mainstream-Sensor hat mal wieder Alarm geschlagen und ich kann nicht anders, als der Sache auf den Grund zu gehen: Warum tickt die Fantasy-Buchwelt, wie sie tickt? Mit 50 Millionen verkauften Exemplaren gibt es nur wenige Reihen, die so erfolgreich sind.

Torsten Weitze: Nebula Convicto. Grayson Steel und der Verhangene Rat von London Nebel und dunkle Wolken über den mittelalterlichen Silhouetten verleihen London sein mystisches Flair. Soll ein Krimi vor magischem Hintergrund spielen, ist die englische Weltstadt sicher erste Wahl.

Mary E. Garner: Das Buch der gelöschten Wörter. Der erste Federstrich Vierzig Jahre nach der unendlichen Geschichte gibt es wieder ein Portal, durch das man sich in die Fantasiewelt der Bücher lesen kann. Mrs. Gateway’s Fine Book ist nicht nur eine alte Buchhandlung in London, sondern der Durchgang zu allen Buchwelten.

Zwischendurchgelesen: Judith Wilms, Liebe braucht nur zwei Herzen „Du liest Groschenromane“, sagt meine Frau, als sie mich mit einem ungewöhnlichen Buch auf dem Sofa erwischt. „Ist ja süß“. Erschöpft lässt sie sich neben mir in die Kissen fallen – den Blick weiterhin fixiert. „Das ist kein Groschenroman“, hebe ich zur Verteidigung an ...

Zwischendurchgelesen: Théophile Gautier: Avatar (1851) Wer James Camerons Meisterwerk des SciFi schon so oft gesehen hat wie ich, kommt um ein Buch mit diesem Titel nicht herum. Und das schwarz-romatische Werk lohnt tatsächlich ob seiner Skurrilität, obwohl es mit dem Film nichts zu tun hat, sehrwohl aber mit den Anfängen der Fantasy-Literatur.

Elizabeth Kostova: Der Historiker Der Titel des Buches (engl. „The Historian“) ist zugleich Motto, Charakterisierung aller Hauptpersonen und Auflösung eines großen Rätsels zum Ende hin – und könnte damit kaum treffender gewählt sein. Eingleisig oder gar schmalspurig wird der Roman deshalb nicht.

Théophile Gautier: La Morte amoureuse (Die liebende Untote), Buchbesprechung „Seit dieser Nacht hatte sich mein Leben verdoppelt, und die eine Hälfte von mir kannte die andere nicht mehr. Bald war ich ein Priester, der jede Nacht träumte, daß er ein Edelmann sei, bald eine Edelmann, der träumte, er sei ein Priester.“ (36)

Buchbesprechung: Neil Gaiman, Der Ozean am Ende der Straße „Die Wellen wurden größer. Das Wasser begann, im Mondschein zu leuchten, ein blasses, wunderschönes Blau. Die schwarze Gestalt auf seiner Oberfläche war das Mädchen, das mir das Leben gerettet hatte.“ (218)

Jennifer Armentrout: OBSIDIAN. Schattendunkel (Buchbewertung) Mit ihrer Fantasyreihe um Katy und Daemon steht die US-Autorin seit Jahren in allen Bestsellerlisten. Können Zahlen lügen? – Vielleicht nicht, aber trügen sehr wohl.

Haltet mich bitte jetzt nicht für einen Freak, nur weil ich weiter öffentlich darüber nachdenke, wie man Buch-Rezensionen sowohl spannend und gefällig als auch serös und fundiert schreibt, gerade als Buchblogger und noch einmal mehr in der Fantasy.

Zwischendurchgelesen: Karsten Dusse, Achtsam Morden (2019) Wenn man nur die richtige Haltung hat, kann auch das Leben nicht anders und meint es gut mit einem. Womöglich. Jedenfalls ist mir das Buch auf diese Weise zugelaufen. Ehrlich!

Buchbewertung – transparent Wäre es nicht sehr praktisch, wenn ich aus einer Rezension so viel „herauslesen“ kann, dass ich mir ein gutes Urteil bilden kann, ob das vorgestellte Buch meinen eigenen Geschmack trifft?

Jeaniene Frost: Blutrote Küsse (Buchbewertung) Das Buch gilt bei Genre-Fans der Vampir-Literatur bereits als moderner Klassiker (Erscheinungsjahr: 2007) . Ist es deshalb ein Mustread für normale Fantasy-Liebhaber? Lest selbst! Eine Leiche auf der Ladefläche des Pickups ...

Warum liest man eine Buch-Rezension? Was genau erwartet man von einem Text über einen Text, den man selbst noch nicht gelesen hat? Achtung: Dieser Blogartikel wird womöglich ein Text über Texte, die sich auf einen Text beziehen, den du nicht kennst … Au weia!

Dana Grigorcea: Die nicht sterben (Buchbesprechung) Ich habe das Buch gelesen. Natürlich! Und dann gleich wieder. Immerhin! Man sagt ja, ein wirklich gutes Werk offenbare sich erst nach mehrfachem Lesen.

Bevor ich die nächsten Beiträge brav konstruktiv schreiben werde, muss ich noch ein drittes Mal tief in die Kiste mit fauligem Obst und verschimmeltem Gemüse greifen, um einen grundlegenden Missstand in der Fantasy-(Buch-)Branche öffentlich anzuprangern, schonungslos und böse ...

Was darf man angesichts der Marktsituation von Fantasy-Büchern erwarten? Früher habe ich gerne den Buchladen meines Vertrauens besucht oder auch online gestöbert (bei Amazon, Thalia u.a.), aber irgendwann ließ sich das Augenfällige nicht mehr verleugnen.

Viele der Fantasy-Leser sind dies von Herzen und mit Leidenschaft. Natürlich gehöre auch ich dazu. Blockbuster wie GoT (Game of Thrones) und LotR (Lord of the Rings) geben uns recht. Fantasy ist allzeit gegenwärtig und in! Leider ...

Fantasy schreiben … und über Fantasy schreiben ... Vermutlich macht man entweder das eine oder das andere. Aber beides? Und dann auch noch auf eine Webseite gepackt … Ist das sinnvoll? Passt beides zusammen?

Leserstimmen zu „Dar-Rashûk. Die Macht der Vergangenheit“

Videos

Eine Hörprobe aus dem Roman, gesprochen von dem wunderbaren M.H. Drebber

Der Buchtrailer gibt einen kleinen Vorgeschmack auf viel mehr …